Flug & Ankunft

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Frankfurt

Die Reise beginnt.

Trotz seiner Länge von über 11 Stunden war der Flug von Frankfurt nach Tokyo-Haneda recht angenehm. Dies mag unter anderem am fehlenden Sitznachbarn gelegen haben, wodurch ich etwas mehr Platz hatte. Genug Essen und Trinken wurde auch serviert, essbar war es ebenfalls 🙂 .

Die Flugzeit verging wie im Flug (…ja, ja, der war schlecht, ich weiß :/ ) dank dem Filmangebot, eigenen Videos & Büchern sowie ~5h Schlaf.

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Irgendwo über Russland

Bis auf einen etwas kompliziertes Check-In (Trekking-Rucksäcke dürfen anscheinend nicht an allen Schaltern abgegeben werden) und einem Fehler bei der Metro/Zugticket Planung (Tagestickets gelten anscheinend selbst in erweiterter Form nicht für JR[Zug]) verlief auch alles Organisatorische (Visum, Geldwechsel, Japan Railpass, …) reibungslos.

Die Metro in Tokyo ist generell auch für Ausländer recht übersichtlich, es kann manchmal aber dauern die richtige Linie zu finden. Man sollte also zumindest am Anfang genug Umsteigezeit einplanen, was aber aufgrund des hohen Taktes nicht weiter kompliziert ist.

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Mittag- bzw. Abendessen

Es empfiehlt es sich in einer Stadt wie Tokyo  schon vorher die Umgebung des Hotels auf Google Streetview oder einem ähnlichem Dienst zu erkunden. Dann muss man sich später nicht mehr durchfragen.

Der Check-In in meinem Hotel im Stadteil Akihabara war ebenfalls kein Problem und das Zimmer überraschte mich mit seiner doch recht angenehmen Größe. Das Bad ist jedoch so gut wie nicht vorhanden und erinnert mich eher an das Flugzeug. Von der Hightech Toilette mit Fernbedienung mal abgesehen.

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Erste Blicke auf Japan

Prinzipiell sollte man in Japan immer ein Gerät mit LAN Anschluss mitnehmen, falls man das in Hotels angebotene Internet nutzen will. Im Internet wurde schon davor gewarnt, hier sehe ich jetzt selbst, das es anscheinend meist „nur“ eine LAN Steckdose + Kabel gibt, WLAN existiert nicht. Solange man aber im Besitz eines Laptops/Notebook ist, kann man das Internet dann über einen eigenen Hotspot an mobile Geräte weiterreichen.

Momentan ist es in Tokyo ziemlich Heiß und schwül, was aber den Juli/August über noch schlimmer gewesen wäre. Wenn Ihr also auch einmal plant nach Japan zu Reisen, tut es im Frühling oder Herbst.

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Achja, Japaner und Ihre Werbung …
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Straße in Akihabara

Abends habe ich noch ein etwas die Gegend um das Hotel erkundet und habe in der kleineren Variante eines Supermarktes, Lawson, eingekauft. Interessant ist hierbei, dass man sowohl in dieser auch generell in Japan sehr viele fertige Mittagessen kaufen kann. Die kommen in verschiedensten Variationen daher und müssen, wenn überhaupt, nur noch aufgewärmt werden. Aus rein wissenschaftlichen Gründen habe ich dies auch sogleich probiert. Es war zwar in genießbar, ist aber keineswegs eine geschmackliche Meisterleistung. Falls man allerdings mal keine Zeit hat, ist dies eine gute Alternative zum üblichen Fertigessen.

Des weiteren gibt es in neben Fertigessen in diesen Läden meist noch Kosmetik/Elektronik & Hausbedarf sowie Getränke. Und diese sind auch wieder ein Thema für sich. Da natürlich auf allen Getränkedosen nur in Kanji geschrieben wird (Ausnahme hierbei waren Wasser und welches mit Geschmack, wo auch noch eine englische Beschreibung drauf stand) kann man als Tourist eigentlich nur aufgrund des Designs auf den Inhalt schleißen. So griff ich also zu einer mit Eis und Zitronen bemalten Dose, da ich davon ausging, hierbei handele es sich um ein japanisches Erfrischungsgetränk. Nachdem ich die Dose im Hotel bereits fast ausgetrunken hatte, suchte ich im Internet nach der Beschreibung. Erfrischungsgetränk? Pustekuchen, erfrischt zwar schon, ist aber eigentlich ein eisgekühltes 6 prozentiges alkoholisches Getränk. So langsam spürte ich das auch. Wenn ihr also mal Japan bereist, achtet stets darauf was ihr kauft und ob da irgendwo Prozentzahlen stehen oder nicht.

Morgen geht es dann mit der ersten Stadtübersicht weiter.

Sayonara

A.W.

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