Tokyo: Geschichte

Tokyo [Tag 3] | Geschichtliches von Tokyo (ehemals Edo)

Heute standen einige historische Orte bzw. Museen auf dem Plan.

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Kaminari-mon Tor

Der erste Punkt meines Tagesausfluges war der Senso-ji Tempel. Er ist der älteste Tempel Tokyos, dessen erste Gebäude schon um 645 entstanden. Er entstand um eine buddhistische Statue, welche Fischer 628 in ihrem Netz fanden. Um zu dem Tempel zu kommen muss man das Kaminari-mon Tor durchschreiten und sich einen Weg durch die Nakamise omote-dori IMG_20150905_123407bahnen. Diese Straße ist von etlichen Souvenirshops flankiert und endet schließlich am Tempel. Dieser besteht aus mehreren großen Gebäuden, vor denen ua. Räucherstäbchen angezündet werden. Einige der Besucher tragen die traditionelle japanische Kleidung, wie zum Beispiel den weit bekannten Kimono. Nachdem man durch die Rauchschwaden gegangen ist, kann man auch über de Treppe in das Innere gelangen. Hier gibt es die die Möglichkeit Geldstücke für Wünsche in Becken zu werfen oder den von Touristen abgeschirmten aber sichtbaren Gebetsbereich zu begutachten. Am Tempel gibt es auch noch eine kleine Gartenanlage mit zwei weiteren, kleineren Schreinen. Um die Gesamte Anlage findet man etliche weitere Souvenirläden, Ess-Möglichkeiten und Einkaufsstraßen.

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IMG_20150905_135358Nach einem kurzen Besuch der naheliegenden Tourismus-Information ging es dann auch schon weiter zu einem nicht historische Zwischenstopp, der an der Ueno Station liegenden Ameyoko Einkaufstraße, wo sich auf über 500 Metern hunderte von Händlern tummeln. Hier schlagen einem beim Betreten sofort Gerüche von Fisch, Backwaren und Obst entgegen. Auf den einzelnen, lautstark von Händlern beworbenen Ständen liegen Berge von frischem oder getrockneten Fisch und sonstigen MeIMG_20150905_141644erestieren, sowie Obst und Kleider. Auch kleine Essstände und Läden quetschen sich dazwischen.

Ganz in der Nähe ist der leicht erhöht liegenden Ueno Park. In und um diesen herum befinden sich einige Museen, wie beispielsweise das „Tokyo National Museum“ welches ch nach einer kurzen Besichtigung es Parks und des Darin liegenden Shinobazu Sees besuchte. Der Eintritt war hier mit 600 Yen (~4,50€) angenehm billig, vor allem wenn man den Umfang des Museums bedenkt.

IMG_20150905_141700Denn Das Nationale Museum fokussiert sich neben wechselnden Spezialausstellungen auf die gesamte Geschichte Tokyos und Japans. Wer sich also für die Historie interessiert ist hier genau richtig. Von alten Tonvasen über Teegeschirr, Kleidungen, Rüstungen, Waffen und etlichen anderen künstlerischen arbeiten findet man hier Ausstellungstücke und Beschreibungen. So wird etwa die Herstellung, Entwicklung und Arten von Japanischen Schwertern oder dem Kimono beschrieben. Auch alte Gedichte, teils auf meterlangen Tüchern und Papier geschrieben, sind in der Sammlung zu finden. Man sollte mindestens 2 Stunden für das Museum veranschlagen, welches sich auf 2 Etagen mit unzähligen Räumen und mehreren Gebäuden großflächig präsentiert.

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interessante Bauweise: Edo-Tokyo Museum

Nachdem meine Füße schon Abschied von dieser Welt genommen hatten, machte ich mich nach einer Kurzen Ruhepause im Park auf zum Nächsten Museum, dem Edo-Tokyo-Museum.

IMG_20150905_155808Dieses war vor allem interessant, da es neben original Ausstellungstücken auch auf Nachbildungen alter Gebäude und Gegenstände setzte. Diese teils in realer Größe nach-gebauten Objekte waren eine imposante Abwechslung zu den vielen Texten und kleinen Ausstellungsstücken im National Museum.

Neben einem 1-1 Nachbau der Front des für die Edo Periode typischen Kabuki Theaters (japanische Theaterform) „Nakamura-za“ gab es auch einige interaktive Sachen wie eine Wassertrage zum selber-schultern oder eine Besteigbare japanische Sänfte. Auch hier gab es wie auch schon im vorherigen Museum ausführliche englische Erklärungstexte IMG_20150905_155906und teilweisen sogar Videos. Für den generellen Überblick über damalige Städte waren zahlreiche Miniatur-Modellbauten von urbanen Regionen oder einzelnen Häusern aufgestellt.

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Lese & Schreibunterricht in der Edo Periode bei einem ‚Terakoya‘ Lehrer

In diesem Museum gab es auch einige Ausstellungsstücke von westlich geprägter Bauweise, sowie neuere Entwicklungen aus Tokyo. In diesem Museum war ich zwar schneller fertig, allerdings war es eine anschauliche Ergänzung zum eher trockenen National Museum. Es gab auch vieles neues, wodurch ein Besuch hier ebenfalls Pflicht sein sollte.

 

 

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Morgen stehen dann die Shopping Viertel von Tokyo an, wozu zusammen mit einem abschließenden Tokyo Bericht der morgige Artikel erscheint.

Bis dahin

A.W.

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